Metatag
Diese Seite drucken Hier können Sie uns eine Emaiil schreiben zurück Zur Übersicht vorwärts Links | Archiv   Letzte Änderungen 25.04.2017
     
Alles was sie über das Metatag wissen müssen

Metaangaben bzw. Metatags sollten auf jeder Seite gesetzt sein. Metatags beinhalten wichtige Informationen und Anweisungen einer Seite für automatische Suchprogramme im Internet ("Robots", "Spider"), einem Webserver oder einem Webbrowser.

Metatags werden in den Headbereich einer Website geschrieben, wodurch sie nicht ausgegeben werden und für einen Besucher der Site (fast) unsichtbar sind. Es gibt eine Menge unterschiedlicher Metatags, einige von Ihnen sind unbedingt erforderlich, andere hingegen oftmals sinnlos.

Ein Metatag ist prinzipiell immer gleich aufgebaut: Zu seiner Grundform (<META>) sollten auf jeden Fall die Attribute name= und content= gesetzt werden.

Schauen Sie sich nun einmal einen wohl am häufigsten verwendeten und wahrscheinlich auch einen der wichtigsten Metatags an:

<Meta name="description" content="Beschreibung der Seite">

Dieses Metatag beschreibt den Inhalt der Site. Dies wird dadurch erreicht, dass dem Attribut name der Wert description zugewiesen wurde. Die genaue Beschreibung erfolgt nun als Wert des content Attributs. Mit diesem Attribut können Sie die Site genauer beschreiben. Sollten Sie sich bei einer Suchmaschine angemeldet haben und diese hat Sie indexiert (der Robot der Suchmaschine hat Ihre Site besucht), so erscheint genau diese Beschreibung Ihrer Site bei der Auflistung der Ergebnisse einer Suchabfrage.

Ein weiterer unverzichtbarer Metatag ist das Metatag für die Keywords:

<Meta name="keywords" content="Keywordname1, Keywordname2, Keyword3name">:

Mit diesem Metatag können Sie sogenannte Schlüsselwörter setzen. Sollte nun ein Nutzer einer Suchmaschine eines der von Ihnen angegebenen Schlüsselworte als Suchbegriff eingeben, so wird (sofern Sie bei dieser Suchmaschine indexiert sind) Ihre Site als ein Suchergebnis aufgelistet. Die maximale Anzahl der zu verwendenden Keywords liegt bei 255 Zeichen, dies entspricht einer Verwendung von höchstens 20 Keywords. Mehr Keywords zu setzen ist nicht sinnvoll, da der Robot auf die übrigen nicht eingehen würde. Sollte Ihr HTML-Dokument möglicherweise mehrsprachig sein, so besteht ebenfalls die Möglichkeit die Keywords auf mehreren Sprachen zu definieren und diese dabei zwischen den einzelnen Landessprachen zu trennen, dies geschieht durch das zusätzliche lang= Attribut.
Beispiel:

<meta name="keywords" lang="de" content="Haus, Katze, Buch">
< meta name="keywords" lang="fr" content="maison, chat, livre">

Es besteht ebenfalls die Möglichkeit dem Robot der Suchmaschine die auf Ihrer Site verwendete Sprache mitzuteilen. Dies geschieht durch das Tag:

<meta name="Content-Language" Content="de">

In diesem Beispiel wurde als Sprache de verwendet, was für Deutschland also "Deutsch" steht. Im Prinzip können Sie jede Domainendung eines Landes setzen (für die, die es genauer wissen wollen: Es werden hier die ISO Richtlinien verwendet.)

Auch können Sie den Autor Ihres HTML Dokumentes bestimmen. Dies geschieht mit folgendem Tag:

<meta name="author" content="Benjamin Guin">

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit mit Hilfe des Metatags

<meta name="copyright" content="Benjamin Guin">

sich das Urherberrecht der Site und deren Content zu sichern.

Es gibt auch eine Reihe von Metatags, die als spezielle Anweisungen für Robots dienen.
So ist es beispielsweise möglich dem Robot zu "sagen", dass dieser allen Links die sich auf dieser Site befinden zu folgen hat. Dies geschieht mit folgenden Tag:

<Meta name="robots" content="index, follow">:

Dies hat den Vorteil, dass nach einer bestimmten Zeit all Ihre Unterseiten in den Suchindex aufgenommen werden ohne dass Sie jede einzelne Unterseite bei der Suchmaschine anmelden müssen.
Wollen Sie jedoch, dass der Browser keinem der Links folgen soll, so können Sie dies mit dem Tag

<Meta name="robots" content="nofollow">

unterbinden.
Es besteht auch die Möglichkeit dem Robot die Übermittlung von Inhalten aus diesem HTML Dokument an seine Suchdatenbank zu unterbinden. Dazu setzen Sie einfach das Tag.

<meta name="robots" content="noindex">.

Theoretisch besteht auch die Möglichkeit dem Robot mitzuteilen, wann er die Site wieder besuchen soll, um die Datei neu auszulesen. Das dafür notwendige Tag lautet:

<meta name="revisit-after" content="10 days">

Wie gesagt ist dies meist nur theoretisch möglich, da sich die meisten Robots jedoch meist nicht daran halten und ihre Rückkehr lieber nach ihren eigenen Regeln bestimmten.

Auch werden Metatags oftmals verwendet, um spezielle Anweisungen an den Browser zu stellen. So ist es beispielsweise möglich den Besucher automatisch auf eine andere Adresse weiterzuleiten (Forwarding). Hierfür wird folgendes Tag verwendet:

<meta http-equiv="refresh" content="5; URL=http://www.meineSite.de">

Das Attribut http-equiv="refresh" dient dazu die Weiterleitung zu veranlassen. Mit content="5; bestimmen Sie, nach wie viel Sekunden die Weiterleitung starten soll.
Anmerkung: Oftmals funktionieren diese Weiterleitungen nicht. Um zu gewährleisten, dass der Besucher trotzdem auf die angegebene Site findet, sollten Sie zusätzlich zu dieser Metaangabe einen normalen Verweis ("Link") zu der neuen Adresse setzen.

Es gibt noch weitere Meta Anweisungen an den Browser. So können Sie beispielsweise mit dem Tag <meta http-equiv="cache-control" content="no-cache"> den Browser dazu anweisen beim Laden der Site nicht den Cache zu verwenden, sondern immer die Originalseite zu laden. Ein generelles Cachen der Seite können Sie auch verhindern. Dazu setzen Sie einfach folgendes Tag:

<meta http-equiv="pragma" content="no-cache">

Dieses Tag richtet sich an den Proxy-Agenten und gibt diesem die Anweisung das Dokument nicht auf dem Proxyserver zu speichern.

Neben den gerade eben erläuterten Meta Tags gibt es noch eine Reihe anderer Meta-Tags. Diese sind jedoch meist für "normale Websites" nicht notwendig. Auf Ihrer Website sollten die wichtigsten Meta-Tags vorhanden sein, jedoch sollten Sie darauf achten nicht allzu viele zu setzen, da dies meist unnötig ist.